Mobile Enterprise, Security

Mobile Security: DMI und NEC treiben biometrische Lösungen für die US-Regierung

Der Enterprise-Mobility-Management- (EMM-) Spezialist DMI und die NEC Corporation haben in dieser Woche eine strategische Partnerschaft zu mobile Security bekanntgegeben. Anlass war der diesjährige American Technology Council im White House. Führende Köpfe der IT Industrie wurden explizit mit dem Ziel eingeladen, die amerikanische IT sicherer zu machen und zu modernisieren. DMI und NEC haben sich gesucht und gefunden, um biometrische Verfahren, wie zum Beispiel Gesichtserkennung für bestimmte Anwendungen, stärker in die mobilen Anwendungen zu integrieren. Im Einzelnen stehen dem derzeitigen Präsidenten Donald Trump über diese Allianz bereits heute folgende Fähigkeiten zur Verfügung:

  • Eingangskontrolle: Echtzeit-, sicherer, mobiler Zugang zu Fingerabdruck-, Iris- und Gesichtserkennungstechnologien in Hochauflösung zur Unterstützung von Ersthelfern, Strafverfolgungsbehörden und Militärteams
  • Schnelle Identifizierung in Massen: Verbesserte Identitätsmanagement-Fähigkeit bei Großveranstaltungen und Naturkatastrophen
  • Biometrisch verstärkter Zugang: Verbesserte Gesichtserkennung für den physischen und elektronischen Zugang zu staatlichen Einrichtungen, einschließlich militärischen Stützpunkten.
  • Sichere High-Speed-Kommunikation: Private On-Demand-Netzwerke für vorrausschauend arbeitende Teams, um Streaming-Daten wie Video und Biometrie über sichere Verbindungen zu teilen.

Folgerungen für ICT-Anwenderunternehmen

Momentan lassen sich durch diese Allianz keine konkreten Handlungsempfehlungen ableiten, zumindest nicht solange „Made for the US Government“ so groß auf der Box steht. Doch wenn im Bereich Mobile Security neue Initiativen gestartet werden, lohnt sich ein Blick über den Großen Teich immer. Zumal wir in Deutschland immer noch sehr hellhörig sind, seit die US-Administration, noch unter Obama, ihre technologischen Mittel auch gegen unsere eigene Regierung eingesetzt hat. Allein deshalb sollten wir genau hinschauen, was dort passiert. Zudem ist das ein guter Anlass, zu überprüfen ob die Zugangslösungen zu den eigenen Endgeräten noch auf dem richtigen Stand sind.

Folgerungen für ICT-Anbieterunternehmen

Auch die Anbieter sollten diesen Trend aufmerksam beobachten und mitziehen. Security hat eine starke nationale Komponente, und viele Anwender fordern eigene Lösungen, weit weg vom Homeland Security Act. Die Bekanntgabe, dass zwei Häuser ihre Ressourcen vereinen, schafft noch keinen Market Leader. Doch das könnte sich durch die nahezu unbegrenzten Ressourcen des Zielkunden bald ändern.

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