Quantencomputing liefert völlig neue Ansätze für die Lösung von Big-Data-Problemen – demnächst.

IBM forscht seit den späten 80er Jahren an sogenannten Quantencomputern, dieser Technologie, die so völlig anders als ein CMOS-Prozessor mit binärer Logik ist. Das beginnt bei einer völlig neuen Vorstellungswelt. Statt Nullen und Einsen geht es beim Quantencomputing um die Oberfläche einer Sphäre. Der Quantencomputer liefert Werte, die sich statt Null und Eins (im einfachsten vorstellbar als Nord- und Südpol der Sphäre) an einer definierten Stelle auf der Sphäre befinden. Google zusammen mit D-Wave, Alibaba, Intel, IBM und noch einige andere forschen an der Technik. Da diese nicht ganz trivial ist, lassen sich die Ergebnisse derzeit noch nicht seriös miteinander vergleichen.

Ein Plädoyer für Big-Data-Ombudsleute

Die Digitalisierung treibt ihre Blüten weltweit, teils wilde Blüten, teils originelle Ideen, oft mit dem Ziel des NBO („next best offer“) im Endkundengeschäft. Einige Anwendungen können sinnvoll sein, wie beispielsweise Pflegeroboter, von denen es in Japan die ersten gibt. Angesichts des demografischen Wandels sollten diese Technologien auch hierzulande Fuß fassen. Scoring und Social Ranking auf der Basis großer Mengen personenbezogener Daten, wie jüngst aus China vermeldet, sind die weniger schönen Blüten der Digitalisierung, mit einem erheblichen Bedrohungspotenzial für die Freiheit des Individuums. Weltweit gilt es, den Nutzen von Datenanalysen und digitalen Geschäftsmodellen gegen den Schutz der Privatsphäre abzuwägen. Die Zukunft wird also aufgrund der Verfügbarkeit von Daten und der Lösungen zu deren Analyse nicht einfacher.

Datenschutz ist immer wichtig, auch wenn es um das Auto geht

Die Deutschen und ihre Autos – da ist den Deutschen plötzlich jeglicher Datenschutz scheinbar egal; es geht um Dashcams. Der BITKOM hat im April Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage vorgestellt, nach der mehr als acht von zehn Deutschen (83 Prozent, 2015: 74 Prozent) davon ausgehen, dass die Videokameras im Auto in den kommenden Jahren in Deutschland zum Alltag gehören werden. Rund zwei Drittel (65 Prozent, 2015: 58 Prozent) sind zudem der Ansicht, dass die Kameras zur Verkehrssicherheit beitragen.

Die digitale Transition ist ein Titelthema

Die Digitalisierung hat vielfältige Ausprägungen, von der Einführung von Tablets anstelle der klassischen Papierformulare für die Protokollierung von Abläufen im Unternehmen bis hin zu einem umfassenden Denk- und Kulturwandel. Außerdem wurden noch nie zuvor von der Bundesregierung so viele Fördermittel und Infrastrukturinvestitionen für die Digitalisierung bereit gestellt wie in der aktuellen Legislaturperiode.

Herr Watson wird erwachsen

Watson: ein geschickt gewählter Name mit starkem Marketing ausgerollt, mitunter gescholten und oftmals schlecht erklärt. Die frühen Marketingversprechen dürfen als „ambitioniert“ bezeichnet werden. Ein kleiner Blick zurück: IBM baute einen Supercomputer auf der Basis dutzender Power-Systeme jeweils mit mehreren Terabyte RAM (!). Benannt wurde das System nach dem IBM-Gründer Thomas Watson. Dieses System wurde mit […]

Big Data: Spiegel der Praxis: einfach machen, ganz einfach

Die oftmals propagierten Big-Data- und Analytics-Use-Cases klingen oft phantastisch und nach dem großen Geld – beim machbaren Profit wie auch beim Investitionsvolumen. Nicht immer sehen diese Use Cases realistisch aus. Einen sehr stark praxisbezogenen und realitätsnahen Blick auf die Thematik lieferte der, vom IT-Branchenverband BITKOM inzwischen um einen Tag erweiterte, Big-Data- und AI-Summit, der Ende Februar in Hanau stattfand.

Advanced Analytics und eine neue Rolle im Unternehmen

Werden Big-Data-Projekte beschrieben, überwiegen üblicherweise technische Aspekte wie die Art der Datenbank, die Analytics-Software, die Schnittstellen und die Visualisierungslösungen. Gelegentlich wird als Voraussetzung für den Erfolg von Projekten im Bereich von Big Data Analytics außerdem ein kulturelles Umdenken im Anwenderunternehmen erwähnt. Das ist soweit richtig, unterschlägt jedoch einige Aspekte.