Allgemein, Digital Transformation

IT-Trends und CIO-Agenda 2018, Teil 6

In der vergangenen Woche haben wir Ihnen die Technologietrends „Future Workspace“ und “ (Industrial) Internet of Things ” vorgestellt. Heute möchten wir Ihnen in dieser Lesereihe zwei weitere Technologietrends erläutern.

10 Trends 2018

Abbildung: 10 Trends for 2018. Quelle: ISG Research.

Betrachten wollen wir heute die Themen „Private to Public Cloud“ sowie „Cyber Security”.

Private to Public Cloud

Unternehmen auf der ganzen Welt treten die Reise in die Public Cloud an. Zumindest in der Future-Mode-of-Operation- (FMO-) Strategie ist dies bei der Mehrheit der Unternehmen ersichtlich. Weltweit werden voraussichtlich bis 2020 60 Prozent der Workloads in einer Public Cloud laufen. In Deutschland wahrscheinlich erst 30 bis maximal 40 Prozent. Dies liegt an dem zögerlichen Start aufgrund von Compliance- und Security-Anforderungen, die Public Clouds zu Beginn nicht erfüllen konnten.

Die Private Cloud Readiness der Unternehmen liegt nach wie vor nicht über 25 Prozent und kann in vielen Fällen auch nur als modernisiertes Hosting oder Virtualisierung 2.0 verstanden werden. Private Cloud Computing ist in vielerlei Hinsicht als Brückentechnologie zu sehen, um den Standard für den Gang in die Public Cloud zu erhöhen und ein plattformbasiertes Sourcing im ITaaS-Stil durchführen zu können. Unternehmen brauchen starke Partner auf dem Weg in die echte Public Cloud und Hilfestellung in puncto

  • Rollen- und Rechte-Verwaltung,
  • Vertragsmanagement unter Einhaltung der Compliance,
  • Hybrid System Management und die Absicherung multipler Systeme,
  • Zusammenführung von Datensilos sowie
  • Erhöhung der Innovationskraft und Kundennähe.

Die externe Hilfe durch IT-Dienstleiter, um die richtige Dosis und Strategie für den etwaigen Aufbau eines Digital Labs oder einer eigenen DevOps-Mentalität zu definieren, sind Knackpunkte der Cloud- bzw. digitalen Transformation.

Cyber Security

Trotz „Wannacry“ & Co. haben es IT-Verantwortliche häufig schwer, Security-Investitionen gegenüber der Geschäftsleitung – speziell gegenüber dem CFO, dem sie immer öfter unterstellt sind – zu begründen und zu rechtfertigen. Dabei besteht die größte Herausforderung darin, Security von verschiedenen Seiten aus zu betrachten und dementsprechend in die IT- und Geschäftsstrategie aufzunehmen, um dann auch die entsprechenden Budgets einzuplanen und Security-Lösungen fachabteilungskonform zu implementieren. Identity & Access Management ist dabei für den sicheren und zugleich einfachen Systemzugang ein Schlüssel zum Erfolg und wurde bereits über viele Jahre als Notwendigkeit in den Top-Trend-Aussagen betont.

Die Budgets für das Thema IT-Security werden in den kommenden Jahren voraussichtlich im zweistelligen Prozentbereich steigen. Grund hierfür ist die wachsende Sensibilisierung – auch durch ständig neu bekanntwerdende Hackerangriffe – sowie die Tatsache, dass immer mehr Sicherheit in IT-Geräte integriert wird. Das Thema Digitalisierung und die damit einhergehende Verschiebung der IT-Kräfteverhältnisse in Richtung Geschäftseinheiten wird diese Entwicklung zusätzlich vorantreiben. Auf der Seite der Lösungsanbieter verschmelzen immer häufiger Cloud- und Analytics-Komponenten in Cyber-Security-Suites, die Modularität brauchen, um dem Zwiespalt von Governance und Aktualität bzw. Prognose-Qualität und -Geschwindigkeit gerecht zu werden.

Fortsetzung folgt…

Folgen Sie uns, und lesen Sie in der nächsten Woche alles über die Auf- und Absteiger dieses Jahres. Am Ende dieser Technologietrendreihe wird das gesamte Werk als PDF-Download

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